Im Bundesstadt Arizona ereignete sich an einem 40 Grad heissen Tag eine Katastrophe, als eine Mutter ihren 9 Monate alten Buben mit dem Gartenschlauch abspritzen wollte.
Sie lässt das Wasser laufen und das Kind fängt an zu schreien, seine Haut wird sofort rot. Erst jetzt merkt die Mutter, was passiert ist: Statt erfrischend kühlem ist brühend heisses Wasser aus dem Schlauch geflossen. Der Junge erleidet Verbrennungen zweiten Grades, 30 Prozent seines Körpers sind betroffen.
Wie konnte das passieren?
Offenbar befinden sich in einem Gartenschlauch fast immer Wasserrückstände, die bei der letzten Nutzung nicht rausgespritzt wurden. Da der Schlauch in der Sonne stand, hat sich dieses Wasser aufgeheizt, vermutlich auf gut 65 Grad, wie Brigitte Mom schreibt.
Da die Mutter von dieser Gefahr nichts ahnte, testete sie das Wasser nicht vor dem Spritzen - und so traf es ihr Kind. Sie warnt nun alle Eltern, jeweils das Wasser im Gartenschlauch erst zu testen, bevor man sein Kind damit abkühlt.
Leseempfehlung

«Warum Ratgeber oft nur ratloser machen»
Elternratgeber wollen uns anleiten, das mit dem Kind gut oder noch besser zu machen. Den einen hilfts, andere setzt es zusätzlich unter Druck. Brauchen wir Erziehungsratgeber überhaupt?
Zum Artikel

«Ein Vater mit Asperger lernt, seine Familie zu verstehen»
Autismus und Familie: Geht das? Schliesslich gehört schmusen, mitfühlen, Chaos ertragen zum Elternsein. Aber was, wenn man genau das nicht kann? Ein Besuch bei einem Vater mit Asperger-Syndrom.
Zum Artikel