Zwar ist vielen Erwachsenen bei jedem Zahnarztbesuch etwas mulmig zumute, doch Kinder sind da meist unbefangener. Tipps, damit das so bleibt und der «Zahni» zum Freund und Helfer wird.
- Mit zwei bis drei Jahren ist das Kindergebiss mit 20 Milchzähnen vollständig. Ab dann wird eine jährliche Zahnkontrolle empfohlen.
- Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne, deshalb müssen auch Löcher in den ersten Zähnen behandelt werden.
- Eigene Ängste nicht auf das Kind übertragen: Gruselgeschichten von früheren Behandlungen sind tabu!
- Unsicherheit macht Angst. Dem Kind also schon vorab genau erklären, was so ein Zahnarzt tut und warum er wichtig ist.
- Der erste Zahnarztbesuch stellt die Weichen. Deshalb am besten schon mal zum Zahnarzt gehen, bevor etwas Unangenehmes ansteht. Beim ersten Besuch sollte das Kind keine Beschwerden haben.
- Chindsgi- oder Schulzahnärzte sind den Umgang mit Kindern gewohnt. Das ist bei der Arztwahl zu beachten.
- Neugierde des Kindes nutzen: Schnorchelnde Absauger und rumpelnde Bürsten finden Kinder generell lustig. Solange sie nicht in ihrem Mund sind. Also vorher anschauen und ausprobieren.
- Zahnärzte, die während der Behandlung Ice-Age auf dem Bildschirm flimmern lassen, haben gute Chancen auf einen friedlichen Patienten.
- Die Kosten für die alljährliche Untersuchung beim offiziellen Schulzahnarzt übernimmt die Gemeinde.
- Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Junge Patienten kommen gerne, wenn es zum Abschluss ein Jo-Jo oder einen Radiergummi gibt.
- Nie mit dem Zahnarzt drohen. Nein, auch dann nicht, wenn das Kind vergessen hat, die Zähne zu putzen!
Leseempfehlung

«Süsses oder Saures?»
Am 31. Oktober ist es wieder so weit: Hexen, Vampire und Gespenster treiben ihr Unwesen und ziehen von Haus zu Haus.
Zum Artikel

«Skiferien in Arosa: Bärenstark für Familien»
Schneesicher, kinderfreundlich – und sogar echte Bären gibts in Arosa: Wir haben den Wintersportort in den Bündner Bergen auf seine Kindertauglichkeit getestet.
Zum Artikel