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«Der perfekte Schneemann»

Schluss mit den undefinierbaren Schnee-Monstern. Hier kommt die Bau-Anleitung für den perfekten dicken kalten Mann.

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«Der perfekte Schneemann»

Schluss mit den undefinierbaren Schnee-Monstern. Hier kommt die Bau-Anleitung für den perfekten dicken kalten Mann.

  • Pulverschnee mag Snowboarder freuen, Schneemannbauer können ihn nicht leiden. Pappiger Schnee ist das beste Baumaterial, eine Temperatur zwischen 0 bis 5 Grad ideal.
  • Als Standort einen gut einsehbaren und schattigen (!) Platz wählen. Alle, ausser der Sonne, sollen den Schneemann sehen.
  • Drei Kugeln müssen gerollt werden. Die grösste nach unten. Klar. Die unteren beiden abflachen oder zylindrig formen.
  • Andockstellen mit Schnee verstärken.
  • Gesicht nach Norden! Das verhindert Zombie-Optik bei steigender Temperatur.
  • Der Bodymass-Index gilt nicht für Schneemänner!: Je dicker, desto sympathischer.
  • Werk mit Wasser übersprühen, vereisen.
  • Wie wärs mit einer stylischen Variante? Schnee mit Lebensmittelfarbe in Rosa oder Türkis einfärben.

Für die Wissensvermittlung beim Bau

Die erste bildliche Schneemann-Darstellung findet sich in einer Liederhandschrift aus dem Jahr 1380. In einem deutschen Buch taucht der Begriff erstmals 1770 auf, er galt als personifizierter Winter und als böse. Erst im 19. Jahrhundert mutierte der Schneemann zum Sympathieträger. Die grösste Schnee-Frau entstand 2007 im amerikanischen Bundestaat Maine, sie wurde aus 7000 Tonnen Schnee gebaut und war über 37 Meter hoch.
Welttag des Schneemanns ist der 18. Januar.

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