Fragt man Mütter und Väter nach ihren Erziehungszielen, geben 73 Prozent von ihnen laut statista.com an, es sei ihnen wichtig, dass ihr Kind Durchsetzungsvermögen entwickle. 70 Prozent behaupten, «Toleranz» stünde bei den zu vermittelnden Werten ganz oben. Und natürlich, das sei überhaupt das Wichtigste, solle das Kind «selbstbewusst» werden. Das zumindest fand das Allensbach-Institut bei Elternbefragungen heraus. Doch sobald ein Kind nicht-durchschnittlich ist im Sinne von: etwas grösser als der Durchschnitt, dunkler, sommersprossiger, schwerer, kleiner, lautet für viele Eltern offenbar die Devise: wegducken, Ball flach halten, abtauchen im Grau in Grau der Masse und sich schon mal prophylaktisch schützend vor das Kind stellen. Könnte ja sein, dass jemand einen blöden Spruch macht. 8 Eltern-Kind-Konstellationen zeigen, dass es auch anders geht.
Leseempfehlung

«Auf die Welt gekommen»
Ein Kind auf die Welt zu bringen, ist eine gewaltige Erfahrung, die Frauen für immer prägt. Vier Frauen erzählen, wie sie ihre Geburten erlebten, was sie sich anders gewünscht hätten, welchen Kraft, aber auch welche Ängste sie hatten.
Zum Artikel
