Mögen die Babylöckchen auch noch so niedlich und Rapunzel das Lieblingsmärchen des Nachwuchses sein, irgendwann gehts nicht mehr anders: die Haare müssen ab. Wichtigstes Kriterium für die neue Frisur: schick – und praktisch soll sie sein. Wer hantiert schon morgens vor dem Chindsgi mit Rundbürste, Föhn und Haarspray?
Tipps fürs Haareschneiden bei Kindern
- Zwingend zum Coiffeur gehen, wenn man selbst nicht mal Geschenkpapier gerade zuschneiden kann.
- Kindercoiffeure sind auf zappelnde Kundschaft spezialisiert, aber auch ganz normale Salons haben sich inzwischen auf Mädchen und Buben eingestellt: mit Comics, Fernseher, Mickymaus-Umhängen und geduldigen Haarschneidern und -schneiderinnen.
- Fürs do-it-yourself: Kind erhöht platzieren. Gut für Sicht und Bandscheibe.
- Das A und O: Der oder die Frisierte muss wohl oder übel stillhalten. Die Lieblings-CD oder eine DVD tun hier gute Dienste.
- Haare waschen mögen Kinder selten. Doppelbelastung meiden und die Haare nur anfeuchten. Reicht völlig.
- Knöpfe herauskämmen tut nicht so weh, wenn vorher ein «Entwirrungsspray» zum Einsatz kommt. Ausserdem: Haare am Ansatz festhalten und von den Spitzen herauskämmen. Dann ziept es nicht so.
- Föhnen ist nicht unbedingt notwendig. Viele Kinder mögen das Gepuste nicht.
- Beim Fransenschneiden gilt: «Weniger ist mehr.» Die Haare sollten etwa auf Augenbrauenhöhe enden. Achtung: Trockene Haare erscheinen kürzer als nasse.
- Finger weg vom eigenhändigen Stufenschnitt. Kein Kind möchte aussehen, als ob es unter eine Herde böswilliger Mäuse gefallen wäre.
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