Wünschen Sie Rat? Mit dem «wir eltern»-Abo erhalten Sie gratis Beratung zu Schwangerschaft, Geburt, Stillen, Erziehung, Ernährung, Kinderheilkunde, Partnerschaft, Recht, Schule, Homöopathie, Zahnheilkunde. ? redaktion@wireltern.ch, Betreff «Beratung». Bitte Abonummer (ersichtlich auf der «wir eltern»-Family-Card) und Adresse angeben.
Eltern sorgen sich oft, dass ihr Baby oder Kleinkind im Winter zu kalt haben könnte. Schliesslich bewegt es sich kaum, wenn es im Kinderwagen ausgeführt wird. Überhitzen wollen sie es aber auch auf keinen Fall. Leserin M.A. fragt: «Wie schütze ich mein Baby vor Kälte und wie merke ich, wenn es zu warm eingepackt ist? Ich bin mir stets etwas unsicher.»
Antwort von Katja Röllin Galliker, Kinderärztin, Luzern:
Säuglinge und Kleinkinder können ihre Körpertemperatur viel weniger gut steuern als ältere Kinder und Erwachsene. Grund dafür ist, dass sie einen im Verhältnis zum Körper grossen Kopf haben, über den sie viel Wärme verlieren können und auch rasch schwitzen. Zudem können sie nicht mitteilen, wann ihnen zu kalt oder zu warm ist, ausser dass sie unruhig sind oder weinen.
Bei tiefen Temperaturen ist eine wärmende Kopfbedeckung als Kälteschutz zwingend, ebenso Handschuhe und warme Finken oder Schuhe. Ohne wärmenden Fusssack oder im offenen Wagen, in einem Babytuch oder Babytrage braucht es mehr Kleidung und Schutz. Wichtig ist, dass bei Temperaturen um den Gefrierpunkt herum Hände und Füsse immer wieder kontrolliert werden, ob sie schön warm sind.
Wenn es draussen wärmer wird oder wenn Eltern mit ihrem Säugling in einen beheizten Raum kommen, ist es sehr wichtig, dass man ihn abdeckt oder auszieht. Ansonsten kann das Baby rasch zu warm bekommen. Dies merkt man, wenn das Kind am Kopf schwitzt oder im Nacken- oder Rückenbereich feucht wird.
Weitere Informationen
Leseempfehlung

«Berufstätige Eltern: Schulferien sind Stress!»
Echt jetzt! – Ferien sind dazu da, sich zu erholen. Wirklich? Der Stress für Eltern
beginnt jetzt erst recht, findet unsere Kolumnistin Nathalie Sassine.
Zum Artikel

«Reisen mit Kindern»
Die siebenstündige Fahrt in den Süden steht auf dem Programm, und schon nach der dritten Kurve fragen die Kinder auf dem Rücksitz: «Mami, wann sind wir endlich da?» Egal, ob im Zug oder im Auto, unterwegs mit Kindern kann ganz schön herausfordernd sein. Wie kann man die Knirpse auf einer solch langen Fahrt beschäftigen und welche Vorbereitungen braucht es für eine einigermassen entspannte Ferienreise? Unsere Videobloggerin Kathrin Buholzer hat Tipps.
Zum Artikel