Hoch oben auf Mamas oder Papas Rücken, da ist die Welt erhaben. In einer bequemen und funktionalen Wandertraghilfe lieben es Babys und Kleinkinder, stundenlang durch die Natur zu streifen. Damit die Bergtour auch für die Eltern angenehm wird, hier ein paar Tipps.
- Wie lange das Kind getragen werden kann, ist eine Frage der Fitness und des Gewichts des Kindes. Erleichtert wird das Tragen durch einen Hüftgurt, der die Last verteilt. Dieser muss gut anliegen und optimal mit dem Rahmen der Trage verbunden sein. Praktisch ist, wenn die Rückenkonstruktion des Tragemodells verstellbar ist.
- Ideal ist ein Gestell, weil es am Rücken für gute Durchlüftung sorgt.
- Es ist anstrengender, ein Kind zu tragen als einen Trekkingrucksack; letzterer zappelt nämlich nicht. Kann die Trage rasch an den Rücken einer anderen Person angepasst werden, ist es möglich, das Kind während der Wanderung auch mal weiterzureichen.
- Die Schaukelbewegungen beim Gehen wirken gerade auf die kleineren Kinder einschläfernd. Gut möglich also, dass der Tragling hin und wieder ein Nickerchen macht. Die Nackenstütze sollte deshalb möglichst bequem sein.
- Weil die empfindliche Kinderhaut gerade auch in den Bergen gut vor Sonnenlicht geschützt werden muss, empfiehlt sich ein Sonnendach – dieses schirmt allenfalls auch vor Regen ab.
- Achtung: Herrscht in den Bergen nicht gerade Hochsommer, müssen Kinder warm eingepackt werden, ganz besonders deren Füsse. Denn während Papa keuchend und schwitzend den Berg erklimmt, beginnt das Kind auf dem Rücken bereits zu frieren.
- Auch wenn die Wandertraghilfen am Boden selbstständig stehen können: Die Umkippgefahr ist hoch. Das Kind also auf keinen Fall unbeaufsichtigt lassen. Beim Hineinsetzen den Standbügel der Tragen mit dem Fuss fixieren.
- Nicht vergessen – beim Tragen sollte das Kind angeschnallt sein.
- Um das passende Modell zu finden, gibts vor dem Kauf nur eins: kritisch vergleichen, probetragen, probesitzen.
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