«Ich han das nöd gern…» Um den nervigen Satz künftig seltener zu hören, gibt es ein einfaches Mittel: zusammen mit den Kindern kochen. Denn nur wer weiss, wie viel Arbeit in einem fertigen Essen steckt, weiss es auch zu schätzen. Ein paar Tipps:
- Haare zusammenbinden, Hände waschen. Jaja, selbstverständlich. Aber nicht für Kinder.
- Gemeinsam das Rezept auswählen und lesen. Ein alltägliches Gericht wählen, das die Kinder mögen. Die pochierten Wachteleier gibts ein andermal.
- Zutaten holen lassen. Und für alle, die das Pädagogische einfach nicht lassen können: erklären, warum welches Lebensmittel wie gelagert wird.
- Kinder, die nur Rüsten müssen, haben bald keine Lust mehr. Es darf auch mal was Schwieriges sein.
- Keiner zu klein, ein Koch zu sein. Selbst Zweijährige können holen, waschen, Hefeteig kneten.
- Ab drei Jahren: schneiden mit dem Buttermesser. Unter Aufsicht im Kochtopf rühren.
- Fünf Jahre: Handrührer benutzen und Handrührer IN der Rührschüssel benutzen. Mehl abwiegen.
- Tipp: Eltern müssen einen Vertrauensvorschuss geben. Wer dauernd reinquatscht, vermiest dem Kind garantiert den Spass in der Küche. Was kümmert es, wenn ein Kuchen etwas platter ist als üblich.
- Naschen erlaubt. Was wäre Kinderkochen ohne Finger in der Schüssel. Schliesslich geht es nicht nur ums Kochen, sondern auch ums Schmecken und Spass haben.
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