Der Satz «spielt doch was Schönes» trägt nicht ewig, und den Computer schon morgens um zehn für grenzenloses Gamen freizugeben, ist erzieherisch fragwürdig. Darum hier ein paar Survival-Tipps für Regentage mit Kindern:
- Grosi einen Brief schreiben oder malen
- Kuchen backen
- Picknicken. Am besten in einer selbstgebauten Höhle
- Basteln mit Filz, Stoffresten oder Salzteig
- Fotoalbum gemeinsam gestalten
- Unterwasserausflug in voller Regenmontur. Na, wer will als Erster nach Hause? Wer ist das grösste Weichei? Wer kann einen Regentanz?
- Wellness-Time: Baden mit viiiiiiiel Schaum, fönen, cremen und massieren. Das dauert wunderbar lange
- Papierschiffchen bauen und anschliessend auf einer Pfütze schwimmen lassen
- Bullerbü-Geschichte «Es regnet» vorlesen. Nachmachen!
- Pappboxen im Supermarkt besorgen und eine Burg draus bauen
- Endlich Zeit zum Ausmisten: Was wird bespielt, was wandert – zunächst – auf den Estrich
- Und abends: Tee kochen, Popcorn machen, bei Mama und Papa einkuscheln und eine DVD gucken. Pädagogisch verwerflich? Na und?
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