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«Mit gutem Gewissen schenken»

In der Weihnachts-Kauflust geht rasch vergessen: Jedes Spielzeug wurde von jemandem produziert – oft unter prekären Arbeitsbedingungen. In China produzierte Ware dominiert die Regale in den Spielzeugabteilungen. Das verheisst nichts Gutes.

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«Mit gutem Gewissen schenken»

In der Weihnachts-Kauflust geht rasch vergessen: Jedes Spielzeug wurde von jemandem produziert – oft unter prekären Arbeitsbedingungen. In China produzierte Ware dominiert die Regale in den Spielzeugabteilungen. Das verheisst nichts Gutes.

Die Nonprofit-Organisation Solidar Suisse hat den Zeitpunkt für ihre Aktion gut gewählt. Just in der Zeit, in der wir Konsumentinnen und Konsumenten mit Geschenk-Wunschlisten vor prall gefüllten Regalen stehen, legt die Organisation den Finger auf einen wunden Punkt: Die Arbeitsbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter, die die Spielsachen hergestellt haben. Zwei von drei Spielzeugen, die in der Schweiz unter dem Weihnachtsbaum liegen, seien in China hergestellt worden, schreibt Solidar Suisse in einer Mitteilung. Um auf die gesundheitsschädigenden und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen hinzuweisen, die in chinesischen Fabriken herrschen, schickt die NGO als Drachen kostümierte Aktivistinnen und Aktivisten in verschiedene Städte und Einkaufszentren, in Zürich z.B. während des Sonntagsverkaufs (26.11.17). Parallel dazu veröffentlicht Solidar Suisse einen investigativen Report aus chinesischen Fabriken. Auch junge Konsumentinnen und Konsumenten und ihre Eltern sollen via ein kostenloses, kindgerechtes Magazin erreicht werden. Tipps für alle, die beim Schenken auf fair produziertes Spielzeug achten wollen, gibt's im «wir eltern»-Beitrag «Grünes Spielzeug»: Labels, Shops, Einkaufstipps. Jetzt lesen, dann handeln und mit gutem Gewissen schenken!

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