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Antwort von Dr. med. Reto Stoffel, Gynäkologe, Belegarzt der Hirslanden Klinik Im Park
Ihre frühere Magersucht – oder auch Bulimie – ist für die bestehende Schwangerschaft ohne Nachteil für das Kind, wenn Sie sich ausgewogen ernähren und nicht an massivem Erbrechen leiden.
Für Sie selbst ist die Vorgeschichte jedoch von Bedeutung, da anzunehmen ist, dass Ihre «Knochensituation» nach der Magersucht nicht optimal ist und die Schwangerschaft, als auch die Stillzeit, die Knochencalzifikation zusätzlich um 10 Prozent mindern. Es scheint mir aus diesem Grund sinnvoll, dass Sie Ihren betreuenden Arzt diesbezüglich informieren, damit er den Vitamin-D-Spiegel kontrolliert (was ich bei allen von mir betreuten Schwangeren routinemässig mache), da praktisch alle Schwangeren Vitamin-D-mangelversorgt sind. Das kann zur Folge haben, dass Sie sich in einem «osteoporotischen» Zustand befinden und dadurch Ihr Skelettsystem massiv belastet wird.
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