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«Snacks im Test: Sind alle Chips zweifelhaft?»

Chips sind ungesund, das weiss heute jedes Kind. Und trotzdem lieben wir sie heiss. Gibt es vertretbare Alternativen?

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«Snacks im Test: Sind alle Chips zweifelhaft?»

Chips sind ungesund, das weiss heute jedes Kind. Und trotzdem lieben wir sie heiss. Gibt es vertretbare Alternativen?

Aus vier Gründen gehören Chips nicht auf unseren täglichen Speisezettel: Sie haben 1. zu viel Fett , 2. zu viel Salz, 3. zu viele gruselige Zusatzstoffe und sind 4. derart stark verarbeitet, dass ihr Vitamin- und Mineralstoffgehalt gegen null tendiert. Diese vier Punkte treffen – leider – zum Teil auch auf die Chips- und Snacks-Alternativen zu, die sich einen gesünderen Anstrich geben. Ihr Fettgehalt ist oftmals ähnlich hoch und besteht grösstenteils aus den problematischeren gesättigten Fettsäuren. Auch gesalzen wird bei vielen Produkten kräftig, allerdings bei Bio-Snacks meist mit Meersalz. Ob dies dem Speisesalz überlegen ist, darüber herrscht Uneinigkeit. Klar ist: Kinder unter drei Jahren sollten maximal zwei Gramm Salz pro Tag zu sich nehmen, für ältere Kinder gilt dasselbe wie für Erwachsene: fünf Gramm pro Tag.

Positiv: Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, deren Unbedenklichkeit in Studien weder belegt noch dementiert werden konnte, enthalten nicht alle Produkte. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich also. Doch Vorsicht: Geschmacksverstärker verbergen sich auch hinter Begriffen wie Dinatriumguanylat oder Hefeextrakt. Wegen des hohen Verarbeitungsgrads macht es laut Schweizerischer Gesellschaft SGE für Ernährung keinen grossen Unterschied, ob das Ausgangsprodukt Kartoffeln, Gemüse, Hirse oder Mais ist. Snacks und Chips stehen an der Spitze der Ernährungspyramide. Das heisst, Kinder sollten pro Tag nicht mehr als eine Portion davon essen, also gerade mal 20 Gramm. Nicht schaden kann es, wenn die Bio-Variante gewählt wird; diese enthält zumindest Rohstoffe, die pestizidfrei produziert wurden.

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