Genau genommen ist Halloween ja aus den USA importiert und nur in der Nacht vom 31.10. auf den 1.11.: an Allerheiligen. Aber warum die anderen toll gruseligen feuchten Novemberabende ohne Spass verstreichen lassen?
- Einladung mit weissem Holz- oder Lackstift auf schwarzen Karton malen. Totenköpfe, Gespenster, Hexen aufmalen und an Mini-Besen aus dem Bastelladen befestigen. Den Dresscode-Vermerk «schaurig» auf keinen Fall vergessen!
- Beleuchtung: wenig! Ausgehöhlte Kürbisse, Geister-Lichterketten, Konfigläser mit Rechaudkerzchen drin und aufgeklebten Katzen und Spinnen drauf.
- Gruselkuchen: Normalen Rührkuchen in Portionen teilen und Teil-Teig mit Lebensmittelfarbe schrill einfärben. Schichten. Beim Aufgehen entstehen die psychedelischsten Muster.
- (Alkoholfreie) Bowle mit fiesem, eiskaltem Händchen: Einmalhandschuhe ausspülen, mit Fruchtsaft füllen und einfrieren. Ist die Hand gefroren, Handschuh wegschneiden und Hand in das Getränk legen.
- Blutiger Finger: Würstchen mit Mandel so präparieren, dass die Mandel wie ein Fingernagel wirkt. Vom gegenüberliegenden Ende ein Stückchen abbrechen und in Ketchup tauchen. Herrlich ekelhaft.
- Eigene Geisterbahn bauen. Wer traut sich mit verbundenen Augen durch den Parcours des Schreckens? Fauchen, Bein anfassen, Eiswürfel in den Kragen stecken reicht zum Schaudern. Je kleiner die Kinder, desto homöopathischere Gruseleffekte, bitte.
Lieber Süssigkeiten sammeln gehen statt Party? Auch okay. Doch weil «Süsses oder Saures» nun wirklich sträflich einfallslos ist, hier wenigstens zwei tolle Alternativen:
- Für Hexen: «Wir kamen auf dem Besen her / Für Hexen ist das gar nicht schwer / Wenn wir etwas Süsses kriegen / Siehst du uns auch wieder fliegen»
- Für Skelette und Gespenster: «Huhu, hier kommt der Knochenmann / sieh dir auch die Geister an / Willst du deine Ruhe haben / Gib uns schnell die süssen Gaben»
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