Ewig das alte Lied: Auch auf das nächste Jahr steigen die Krankenkassenprämien. Die gute Nachricht: Eine nachhaltige Prämienersparnis resultiert beim Wechsel zu einer günstigeren Krankenkasse. In der Grundversicherung sind dadurch keine Nachteile zu befürchten, weil die Kassenleistungen vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind. Der Internetvergleichsdienst comparis.ch hat errechnet, dass ein junger Erwachsener jährlich 528 Franken sparen könnte, wenn er auf das Jahr 2013 hin zur günstigsten Kasse wechselt. Für Kinder beträgt das äquivalente Sparpotenzial 228 Franken und bei der Kategorie der Erwachsenen 648 Franken. Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte.
Zusätzliches Sparpotenzial würde sich beim Beitritt zu einem alternativen Versicherungsmodell eröffnen, also etwa dank einem Wechsel vom Standard- zum Hausarztmodell. Bereits heute ist über die Hälfte der Schweizer Bevölkerung in einem alternativen Modell versichert. Die Kategorie der 18- bis 25-Jährigen könnte mit einem solchen Wechsel zusätzlich 240 Franken Prämienkosten pro Jahr einsparen. Bei einem Erwachsenen beträgt die Einsparung 336 Franken, bei den Kinderprämien sind es 72 Franken. Auch dabei handelt es sich um Durchschnittswerte. Eine vierköpfige Familie könnte sogar im nächsten Jahr glatte 2500 Franken auf die hohe Kante legen, wenn sie sich der jeweils günstigsten Krankenkasse anschliessen und gleichzeitig zum günstigsten Versicherungsmodell wechseln würde.
Neben Kassen- und Modellwechsel sollten die Versicherten weiteres Sparpotenzial ausloten. Gerade Familien sollten bei ihrer Kasse nach einem Rabatt fragen. Skonto gewähren einige Kassen auch bei (halb-)jährlicher Vorauszahlung der Prämien. Zusätzlich profitieren kann unter Umständen auch, wer bereit ist, den Medikamentenbezug auf eine bestimmte Apotheke zu beschränken.
Mehr Infos finden Sie in diesem [Video] (http://www.youtube.com/watch?v=NKXIgYR1gC4).
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