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«Sprachentwicklung durch Leselust»

Schon Klein- und Vorschulkinder lassen sich behutsam zum Lesen verführen. Die Leseanimatorin Brigitte Zurkirchen* erklärt Eltern, wie es geht.

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«Sprachentwicklung durch Leselust»

Schon Klein- und Vorschulkinder lassen sich behutsam zum Lesen verführen. Die Leseanimatorin Brigitte Zurkirchen* erklärt Eltern, wie es geht.

«Lesen» beginnt bereits mit dem Erlernen der Sprache! Sogenannte Literacy-Erfahrungen sind die Grundlage einer guten Sprach- und Lesekompetenz. Dazu gehören ein grosser Wortschatz, die Fähigkeit, sich mündlich und schriftlich auszudrücken, Interesse an der Schriftsprache und ein kompetenter Umgang mit Büchern und anderen Medien.

So gestalten Eltern mit geringem Aufwand den Alltag «literacy-freundlich»:

  • Sprechen Sie viel mit dem Kind. Beschreiben Sie, was Sie sehen, machen, hören und fühlen. Dazu eigenen sich Alltagssituationen wie das Aufstehen und Anziehen, das Essen und Spielen, das Spazieren und Einkaufen.
  • Kinder lernen durch das Spiel. Gemeinsame Spielzeit, auch mit anderen Kindern, ist wertvoll in der kindlichen Entwicklung und hat eine grosse Bedeutung in der Sprachförderung. Stellen Sie vielfältiges Spielmaterial zur Verfügung und spielen Sie zusammen Rollen- und Gesellschaftsspiele.
  • Das Anschauen von Bilderbüchern und Erzählen von Geschichten unterstütztdie Kinder in ihrer Sprachentwicklung. Lassen Sie sich zusammen mit den Kindern in die Welt der Geschichten entführen. Das ist eine ideale Vorbereitung für späteres Lesenlernen.
  • Jede Sprache hat ihre eigene Melodie. Verse eignen sich gut, um diese zu üben. Sie können jederzeit eingesetzt werden. Auf vers-und-reim.net finden Sie viele Reime.

*Der Verein der Leseanimatorinnen SIKJM (Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien) ist spezialisiert für frühkindliche Literaturvermittlung und literale Förderung im Früh- und Vorschulbereich. ➺ leseanimation.ch

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