Schon die ganz Kleinen können einen dicken Schädel haben. Vor allem, wenn es darum geht, dass die Milch nicht mehr von der Brust, sondern aus dem Fläschchen getrunken werden soll. Allen Versuchen zum Trotz: Es gibt Kinder, die spucken Fläschchenmilch beharrlich aus, immer wieder. Tee aber trinken sie aus dem Fläschchen, ohne auch nur einen Mucks zu machen.
Die Mütterberaterin Anna Urben empfiehlt, in diesem Fall den Milchschoppen – zuerst abends – vom Vater anbieten zu lassen. Sollte das Baby trotzdem verweigern, sollte man versuchen, den Milchersatz in der Schnabeltasse oder im Trinkbecher anzubieten. «Vielleicht möchte es die Grossen kopieren und macht mit.» Wichtig auch: «Bleiben Sie bei der angebotenen Milchsorte zunächst immer bei der gleichen Geschmacksrichtung. Zu viele verschiedene Muster verwirren. Und sensible Kinder verweigern dann völlig», sagt die Mütterberaterin. Je vertrauter die Angebote seien, desto eher könne sich ein Säugling darauf einlassen.
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