Niemand ist zu klein, ein(e) Leser*in zu sein. Und deshalb ist es gut, wenn es lustige Pappbilderbücher für die Jüngsten gibt. Bücher, die nicht nur einfach Bilder zeigen, sondern zusätzlich eine ulkige Geschichte erzählen. Etwa diese hier: Was würde ein Pferd in eine leckere Suppe tun? Was ein Hund? Eine Gans? Na, ob eine Suppe, mit der man es allen recht machen will, wohl schmeckt?
➺ S.Strasser: «Suppe ist fertig», Peter Hammer Verlag, ab 18 Monaten, Fr.25.–
Sollte jemand in nächster Zeit mit seinen Kindern am Reschensee vorbeikommen, gilt es unbedingt, vorher ein Buch zu kaufen: «Das Dorf der Fische». Darin geht es nämlich um einen Kirchturm mitten im See – und gaaaaanz viel blühende Fantasie. Denn wie sähe eigentlich so ein Unterwasser-Dorfleben aus? Tragen die Kinder im Unterwasserdorf auf dem Schulweg Taucherbrillen? Steht dann ein Krake als Lehrer vor der Tafel? Und überhaupt – wie hält die Kreide an dieser Tafel? Und ganz wie man es vom Kunstanstifter-Verlag gewohnt ist, bietet dieses Bilderbuch nicht nur eine herrlich skurrile Geschichte, sondern auch hochklassige Illustrationen. Das Buch macht aber auch weit entfernt vom Reschensee genauso viel Spass!
➺ D.Fehr/P.Y. Chang: «Das Dorf der Fische», Kunstanstifter, ab 4 Jahren, Fr.35.–
Tja, was tun Enten, die plötzlich keinen Bauern mehr haben, der für sie sorgt? Einen kühlen Kopf bewahren und den Lebensunterhalt künftig selbst verdienen. Mit Kunst. Mit genialen Bildern im Enten-Fussdruck-Verfahren. «Eine tierisch gute Idee» ist nicht nur ein Buch für künftige Startup-Unternehmer*innen und Grosskapitalist*innen, sondern vor allem eines für Kinder, die früh merken, dass Kunst etwas besonders Tolles ist. Nie hat man Enten netter lächeln sehen.
➺ K.Sad: «Eine tierisch gute Idee», Atlantis, ab 5 Jahren, Fr.27.–
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