Veronica Bonilla Gurzeler und Manuela von Ah
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Wie der Greif- oder der Saugreflex ist auch der Erregungsreflex beim Baby bereits vor der Geburt da. Beim männlichen Fötus etwa kann im Ultraschall gut beobachtet werden, wie sich das kleine Glied ab und zu versteift. Dasselbe geschieht nach der Geburt, zum Beispiel dann, wenn der kleine Junge an der Brust saugt oder aus dem Schoppen trinkt.
Nicht in gleichem Masse sichtbar ist die Erregung des Mädchens, da sein Geschlecht verborgen liegt und die Klitoris sehr klein ist. In den ersten Wochen und Monaten ihres Lebens ist für die Kinder der Körperkontakt überlebenswichtig. Berühren die Eltern ihr Kind, streicheln und küssen es zärtlich, erfährt es Wärme, Liebe und Geborgenheit, denn es nimmt viel über die Haut wahr.
Manche Babys suchen ein wohliges Befinden, indem sie die Beinchen an den Körper ziehen oder durch heftiges Schreien. Dadurch kann über Tiefenrezeptoren der Muskulatur der Erregungsreflex ausgelöst werden. Beim Mädchen strömt dabei vermehrt Blut in die Schwellkörper der Klitoris und in die äusseren und inneren Scheidenlippen, beim Knaben in die Schwellkörper des Penis. Das Kind empfindet das Gefühl als angenehm und kann es mit seinen Bewegungen steigern und intensivieren.
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«Eine Elternzeit von 38 Wochen ist ein Muss für eine demokratische Gesellschaft», sagt Nadine Hoch von der Eidgenössischen Kommission für Familienfragen. Und beantwortet im Interview warum das erst 2040 realistisch ist.

Manche Erziehungsweisheiten werden munter weitergegeben
wie Kopfläuse unter Primarschülern. Dabei gälte für viele von ihnen besser das Gleiche wie für die Krabbeltierchen: Weg damit!