Kleinkinder und Babys reagieren mit Schmollen oder Wut auf Mamas und Papas, die, statt sich mit ihnen zu beschäftigen, alle naselang aufs Smartphone schauen. Je schlechter gelaunt die Kleinen werden, desto häufiger sehen die Eltern wiederum aufs Handy. Ein Teufelskreis. Das ergab eine US-amerikanische Studie. Darüber hinaus beeinträchtigen die Handyunterbrechungen nicht nur die Laune, sondern auch den Spracherwerb der Kinder. In einem Versuch bekamen Mütter den Auftrag, ihren Zweijährigen zwei Wörter beizubringen. Bei Gruppe A wurden die Mütter durch Anrufe und SMS gestört, bei Gruppe B nicht. Nur in der ungestörten Gruppe erlernten die Kinder die beiden Wörter.
Quelle: Psychologie heute 11/18
Leseempfehlung

«Fingerfood statt Brei»
Fertig mit Milch. Und jetzt? Unsere Bloggerin Claudia Joller versucht es bei ihrem Baby mit Fingerfood statt Brei.
Zum Artikel

«Leben am Existenzminimum»
Alleinerziehende Mütter gehören zur ärmsten Bevölkerungsgruppe der Schweiz. Wie schlägt man sich durch, wenn man finanziell stets am Anschlag ist? Drei Frauen erzählen.
Zum Artikel