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«Was hilft bei Hochsensibilität?»

Wichtig sind Akzeptanz, Ruhe und Struktur.

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«Was hilft bei Hochsensibilität?»

Wichtig sind Akzeptanz, Ruhe und Struktur.

  • Das Baby lesen lernen. Weint oder quengelt es, ist nicht immer sofort klar, was es braucht. Nahrung oder Nuggi sind vielleicht nicht das Richtige. Sorgfältige Beobachtung hilft herauszufinden, wieso sich das Baby nicht wohlfühlt. Manchmal ist das Kind überreizt oder muss aus irgendeinem Grund Stress abbauen können; dies tut es durch das Weinen.
  • Ruhe, Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Eltern oder Bezugspersonen werden zum sicheren, verlässlichen Ort für das Kind, das oftmals mehr Rückzug braucht als andere.
  • Das Kind wahrnehmen. Die Anlagen zur Hochsensibilität beim Kind – und womöglich bei sich selbst oder beim Partner – erkennen und wertschätzen. Aufhören, es mit den Massstäben zu messen, die für Nicht- Hochsensible gelten.
  • Überstimulation vermeiden. Das Kind vor zu vielen Einflüssen und Reizen schützen, vielleicht braucht es gar nicht so viele Aktivitäten wie wir denken. Auf Anzeichen von Stress sorgfältig achten.
  • Strukturen und Rituale schaffen. Wiederkehrende Abläufe, Tätigkeiten oder Zubettgehrituale geben dem Kind Halt, sodass es ein Grundvertrauen entwickeln kann.
  • Hautempfindlichkeiten respektieren. Manche Kinder stören sich sehr an Zetteln oder Nähten bei Kleidern, andere vertragen gewisse Materialien nicht. Rücksicht nehmen ist der beste Weg.

22.2.2017

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