Eine vorsichtige vaginale Untersuchung löst im Allgemeinen keine Wehen aus. Es kann zwar zu einer Reizung des Gebärmutterhalses kommen mit darauf folgendem Zusammenziehen der Gebärmutter. Aber das ist vorübergehend. Eigentliche Wehen werden nicht ausgelöst. Es sei denn, der Arzt oder die Hebamme «massiert» den Muttermund und löst dabei den sogenannten Schleimpfropf. Dies kann etwas verzögert Wehen auslösen, die aber genauso gut wieder nachlassen können und nicht zur Geburt führen müssen. Generell ist also die vaginale Untersuchung am Termin oder bei Überschreitung möglich. Allerdings sollte die Fruchtblase nicht geplatzt sein, da es sonst zu bakterieller Kontamination durch die Untersuchung kommen kann.
Prof. Dr. med. Christian Breymann, Leiter des Instituts für Pränatal-Diagnostik und Geburtshilfe Zürich
Leseempfehlung

«Maske runter in der Kita bei Pflegehandlungen»
Was bedeutet es für Babys und Kleinkinder, wenn Erwachsene in ihrer Gegenwart Hygienemasken tragen? Interview mit Anna von Ditfurth, Familientherapeutin bei der Beratungsstelle Baby-Hilfe in Zürich.
Zum Artikel

«Total von der Rolle: Welche Rollschuhe sind gut?»
Inlineskates, Rollschuhe oder Heelys: Welche Rädchen unter den Füssen sind die besten? Alles Geschmacksache.
Zum Artikel