Wulstige, nässende Wunden, Blutergüsse, Entzündungen, eitrige Fisteln, Verwachsungen, Schmerzen, Jucken oder Taubheitsgefühle – etwa jeder fünften Mutter macht ihre Kaiserschnittnarbe zu schaffen.
Ob der Schnitt mühelos heilt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: «Wichtig ist eine gewebeschonende Operationstechnik», sagt Markus Hodel, Leiter des Geburtszentrums am Luzerner Kantonsspital. «Auch Übergewicht, Rauchen, Diabetes oder Vererbung können die Wundheilung beeinflussen.»
Das hilft bei der Kaiserschnitt-Narbe:
- Selbstbehandlung: Sobald die Wunde verheilt ist, die Narbe täglich eincremen.
- Akupunktur und Akupunkt-Massage: Narben können den Energiekreislauf im Meridiansystem behindern. Mit Nadeln oder Akupunkt-Massage werden die Blockaden aufgehoben.
- Lymphdrainage: Bei Narben mit Schwellungen bringt die Drainage des lymphatischen Systems angenehme Entstauung.
- Neuraltherapie: Ein Betäubungsmittel wird in die Narbe gespritzt, dadurch werden übergeordnete Regelkreise des Körpers beeinflusst, insbesondere das vegetative Nervensystem.
- Magnetfeldtherapie: Schnelle, schmerzlose Behandlung. Durch magnetische Signale finden Zellen ihren ursprünglichen Rhythmus wieder.
- Manuelle Narbentherapie: Blockaden werden manuell gelöst und auch das Bindegewebssystem wird miteinbezogen.
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