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«Wer sagt, dass Kinder sich nicht anstrengen sollen?»

Pädagogen sind oft Gutmenschen. Pädagogikprofessor Jürgen Oelkers ist die Ausnahme: Ein Gespräch über Erziehungsklischees, Telefonseelsorge und die Unkalkulierbarkeit eigener Kinder.

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«Wer sagt, dass Kinder sich nicht anstrengen sollen?»

Pädagogen sind oft Gutmenschen. Pädagogikprofessor Jürgen Oelkers ist die Ausnahme: Ein Gespräch über Erziehungsklischees, Telefonseelsorge und die Unkalkulierbarkeit eigener Kinder.

In nur wenigen Berufsgruppen sammeln sich so viele demonstrativ gute Menschen wie in der Pädagogik. Samthandschuhe und eine oft windelweiche Sprache sind Tagesgeschäft in einem Business, in dem es stets um korrektes Handeln, den richtigen Ton und das gute Vorbild geht. Professor Jürgen Oelkers, Erziehungswissenschaftler an der Universität Zürich, ist eine Ausnahme. Er spricht gerne Klartext.

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Jürgen Oelkers

Der 64-jährige Erziehungswissenschaftler hat an der Universität Hamburg studiert und ist heute Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Zürich. Schwerpunktmässig beschäftigt sich der Vater von vier Söhnen mit historischer Bildungsforschung, Erziehungsphilosophie und aktueller Bildungspolitik. Gerade ist sein neues Buch erschienen: «Eros und Herrschaft –Die dunklen Seiten der Reformpädagogik», Beltz, 32.90 Fr.

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