Es regnet, es schneit, es friert? Macht nix. Draussen zu spielen ist trotzdem toll. Allerdings sollte Kinderhaut dabei geschützt werden. Schliesslich ist sie fünf Mal dünner als die von Erwachsenen, kann Feuchtigkeit schlechter speichern und passt sich wegen des unausgereiften Gefässnetzes Temperaturschwankungen nicht gut an. Auch Fett produziert Kinderhaut weniger als Erwachsenenhaut, weil die Talgdrüsen noch nicht vollständig entwickelt sind. Und sinkt das Thermometer unter 8 Grad, fahren die Talgdrüsen zudem noch ein Sparprogramm, dann reicht das Fett oft nicht, um die empfindliche Kinderhaut vor Kälte, Nässe und zusätzlich austrocknender Heizungsluft zu schützen. Die Folge: Die Haut wird rau und rissig, im schlimmsten Fall dringen Keime ein und lösen Entzündungen oder Ekzeme aus. Auch wenn man sonst kein Fan von Kosmetik für die Kleinsten ist – im Winter sollte der Nachwuchs eingecremt werden. Aber sind Kälteschutzcremes nicht diese zähen Pasten, die ein Gesicht über Stunden glänzen lassen, als habe man den Kopf in eine Fritteuse gesteckt? Früher vielleicht. Moderne Cremes ziehen viel besser ein. Tipp: Am besten nur sehr dünn auftragen und zurück im Haus abwischen, dann kann die Haut besser atmen – bis zur nächsten Schneeballschlacht.
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