Wie schnell ein Kind die Sehnsucht nach zu Hause hinter sich lassen kann, hängt unter anderem von der Vorbereitung ab. Und da können die Eltern einiges tun.
Tipps und Informationen
Haben die Kinder vor der Fahrt in ein Lager schon bei Freunden oder Grosseltern übernachtet, fällt es ihnen leichter, sich längere Zeit von den Eltern zu trennen.
- Wenn das Reiseziel feststeht, kann man es zum Beispiel gemeinsam mit dem Kind im Internet oder auf der Karte suchen
- Informationen über den ungefähren Tagesablauf im Lager helfen, sich schneller zurechtzufinden.
- Ganz wichtig ist, dass der Wunsch, am Ferienlager teilzunehmen, vom Kind kommt. Ob es zu diesem Zeitpunkt erst 10 oder schon 13 Jahre alt ist, spielt laut Experten keine Rolle. Dann nämlich ist es laut Fachleuten reif genug für das Abenteuer
Die Eltern sollen dem Kind die nötige Sicherheit und das Gefühl vermitteln, dass es die Trennung meistern kann.
Falls sich das Heimweh trotzdem melden sollte
Eine Garantie, dass die Ferienwoche ganz ohne Heimweh überstanden wird, gibt es allerdings nicht. Deshalb sollten Eltern das Thema nicht meiden, sondern mit dem Kind besprechen, wie es damit umgehen kann.
- Meistens kriegen die Kinder ihr Heimweh schnell in den Griff und kehren mit gestärktem Selbstbewusstsein und einem Rucksack voller guter Erinnerungen nach Hause zurück. Gleichzeitig fördert das ungewohnte Lagerleben die Fähigkeit, sich neuen Umgebungen und Situationen anzupassen.
- Oft tun von Heimweh geplagte Kinder genau das Falsche und ziehen sich zurück. Sprechen sie stattdessen offen über ihre Gefühle, kann der Lagerleiter helfen.
- Vom Versprechen, das Kind wenn nötig frühzeitig nach Hause zu holen, raten Lagerleiter wie Psychologen eher ab. Damit gäben Eltern einem Kind vor allem zu verstehen, dass sie ihm die Reise eigentlich gar nicht zutrauen
- Die Eltern sollten stattdessen lieber mit der Lagerleitung vereinbaren, dass sie im Falle eines Falles mit den Eltern Kontakt aufnimmt, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
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